Samstag, 9. Mai 2015

Die 1. Bundesliga 2018

Bayern München wegen Schiedsrichterbestechung in die Regionalliga verbannt. Andere Scheißmannschaften wegen hoher Schulden keine Lizenz oder Abstieg wegen verfehlter Transferpolitik.

Somit bleibt diese illustre Runde an Vereinen, die in der Saison 2018/2019 um den Meistertitel spielt:



Sonntag, 18. Januar 2015

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.gleichberechtigung-in-der-sprache-nur-wer-von-frauen-spricht-meint-sie-auch.39a3ca8e-d760-4eac-a9ad-c50ca1e64966.html

Ein wenig überzeugender Artikel. Zunächst einmal fand ich den Ansatz der Uni Leipzig ziemlich gut und interessant, vor allem auch lustig. Es war einfach herrlich mit anzusehen, wie die gewohnten konservativen Reflexe auftraten. Aus meiner Sicht hat die Aktion auf jeden Fall das Bewusstsein für Sexismus erhöht, und das ist immer eine gute Sache.

Aber eine Lösung für das Problem dieser ganzen Geschlechterdebatte ist das offensichtlich nicht. Und dieser Text von Eva Wolfangel, bzw. die Aussagen der darin Zitierten, hat mehrere Probleme. Dass "weibliche Chirurgen" das Gehirn verwirren, liegt ja möglicherweise (oder eigentlich sehr wahrscheinlich) daran, dass es einfach weniger weibliche Chirurgen gibt. Gleiches gilt für Mechaniker. In den kognitiven Neurowissenschaften ist schon lange bekannt, dass unerwartete Reize mehr Ressourcen verbrauchen als erwartete. Sobald wir also genauso viele weibliche wie männliche Chirurgen haben werden, erübrigt sich das Problem von alleine.

Dass beim Vergleich eines Artikels mit generischem Maskulinum, mit Binnen-I und mit jeweils beiden Geschlechternennungen nicht herausgekommen ist, ist ein Nullergebnis. Wenn die Nullhypothese die Wunschhypothese ist, muss man natürlich aufpassen, weil fehlende statistische Signifikanz an vielem liegen kann. Zu kleine Stichprobe, schlecht durchdachtes Design, große Varianz etc.

Und zu guter letzt: Das Argument, dass sich Sprache eh wandelt, wie man an "simsen" und "googlen" erkennt, ist ein schlechter Vergleich, denn diese Wörter haben sich von alleine entwickelt. Bottom-up, wie der Brite sagt. Leute faktisch zum Binnen-I zu zwingen ist dementsprechend reines top-down.

Wann hören die Gendertheoretiker endlich damit auf, die SPrache verändern zu wollen und verändern stattdessen die Welt? Was MICH auf die Palme treibt sind gegenderte Chipssorten ("Mädelsabend") oder "125 Jahre Miele"-Plakate auf dem sich Frauen (und kein Mann) auf einer Waschmaschine räkelt. Das ist REAL existierender Sexismus.

Mittwoch, 30. April 2014

Mittwoch, 27. November 2013

Wie denkt die Elite?

Für alle, die trotz Einser-Abi und Mathe-Vordiplom nie bei der Studienstiftung oder Ähnlichem gelandet sind, stellt sich vielleicht die Frage, wie sie denn so drauf sind, die Elite-Leute. Hier eine wunderschöne Zusammenstellung von Q & A aus dem Bereich der Elitären: http://eliteqanda.tumblr.com/

Freitag, 15. März 2013

Montag, 3. Dezember 2012

Freiheit für Palästina

Am 29. November 2012 wurden die Palästinensergebiete als Beobachterstaat (non member observer state) von der Generalversammlung der Vereinten Nationen anerkannt. 138 der 193 UNO-Mitglieder stimmten für eine solche Anerkennung als Staat mit Beobachterstatus, neun dagegen und 41 enthielten sich. Da man nirgendwo im deutschsprachigen Internet finden konnte, WER dagegen gestimmt hat, hier die Ergebnisse im Detail:

Dafür: Afghanistan, Algerien, Angola, Antigua und Barbuda, Argentinien, Armenien, Österreich, Aserbaidschan, Bahrain, Bangladesch, Belarus, Belgien, Belize, Benin, Bhutan, Bolivien, Botswana, Brasilien, Brunei, Burkina Faso, Burundi, Kambodscha, Cape Verde, der Zentralafrikanischen Republik, im Tschad, Chile, China, Komoren, Kongo, Costa Rica, Côte d'Ivoire, Kuba, Zypern, Demokratische Volksrepublik Korea, Dänemark, Dschibuti, Dominica, Dominikanische Republik, Ecuador, Ägypten, El Salvador, Eritrea, Äthiopien, Finnland, Frankreich, Gabun, Gambia, Georgien, Ghana, Griechenland, Grenada, Guinea, Guinea-Bissau, Guyana, Honduras, Island, Indien, Indonesien, Iran, Irak, Irland, Italien, Jamaika, Japan , Jordanien, Kasachstan, Kenia, Kuwait, Kirgisien, Lao Demokratischen Volksrepublik, Libanon, Lesotho, Libyen, Liechtenstein, Luxemburg, Malaysia, Malediven, Mali, Malta, Mauretanien, Mauritius, Mexiko, Marokko, Mosambik, Myanmar, Namibia, Nepal, Neuseeland, Nicaragua, Niger, Nigeria, Norwegen, Oman, Pakistan, Peru, Philippinen, Portugal, Katar, Russland, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, São Tomé und Príncipe, Saudi-Arabien, Senegal, Serbien, Seychellen, Sierra Leone, Salomonen, Somalia, Südafrika, Sudan, Spanien, Sri Lanka, Sudan, Suriname, Swasiland, Schweden, Schweiz, Arabische Republik Syrien, Tadschikistan, Thailand, Timor-Leste, Trinidad und Tobago, Tunesien , Türkei, Turkmenistan, Tuvalu, Uganda, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigte Republik Tansania, Uruguay, Usbekistan, Venezuela, Vietnam, Jemen, Sambia und Simbabwe.

Dagegen: Kanada, Tschechische Republik, Israel, Marshall-Inseln, Mikronesien , Nauru, Palau, Panama und USA

Enthaltung: Albanien, Andorra, Australien, Bahamas, Barbados, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kamerun, Kolumbien, Kroatien, Demokratische Republik Kongo, Estland, Fidschi, Deutschland, Guatemala, Haiti, Ungarn, Lettland, Litauen, Malawi, Monaco, Mongolei, Montenegro, Niederlande, Papua New Guinea, Paraguay, Polen, der Republik Korea, Republik Moldau, Rumänien, Ruanda, Samoa, San Marino, Singapur, Slowakei, Slowenien, der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, Togo, Tonga, United Kingdom of Great Großbritannien und Nordirland, und Vanuatu.

Abwesend: Äquatorialguinea, Kiribati, Liberia, Madagaskar und Ukraine