Medikamente (engl.: "drugs") sind in den USA vergleichbar mit Süßigkeiten in Europa. Man kriegt sie überall und nimmt viel zu viele davon zu sich.
Zum Spottpreis von 9,49 USD (etwa 7 EUR) kriegt man hier z.B. 1000 Aspirintabletten. Beim deutschen Online(!)-Billig(!)-Anbieter DocMorris würde das vom Billig(!)-Hersteller Ratiopharm etwa 40 Euro kosten. Und hier kriegt man das auch im Supermarkt (da wäre es vermutlich noch billiger gewesen). Bei richtig harten Sachen (Hormonpräparate) muss man jedoch zur Apotheke. Und für Morphium braucht man, glaube ich, sogar ein Rezept. Ich habe mich dann jedenfalls für den 100er-Pack entschieden, der 99 Cent gekostet hat.
Interessant auch, dass Aspirin hier kein markenrechtlich geschützter Begriff ist. Warum? "Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Bayer im Rahmen des Versailler Vertrags gezwungen, das Patent und die Rechte an der Marke Aspirin für das Gebiet der Siegermächte USA, Frankreich und Großbritannien aufzugeben. In den USA kaufte das Pharmaunternehmen Sterling Drug 1918 von der US-Verwaltung für feindlichen Besitz die Markenrechte, verlor sie jedoch durch einen Gerichtsbeschluss in den 1950er Jahren wieder, so dass der Name „Aspirin“ in den USA gemeinfrei wurde. 1994 schließlich kaufte die Bayer AG das Unternehmen Sterling Drug von seinem vorübergehenden Eigentümer Kodak für 1 Milliarde Dollar, und seitdem verkauft Bayer in den USA wieder „Bayer-Aspirin“. (Quelle: Wikipdia)
Bei der Gelegenheit sind mir diese deutschen Gummibärchen aufgefallen. Fruchtgummi ist hier generell nicht so weit verbreitet. Da habe ich gleich zugegriffen, zumal es sich um "Original HARIBO Gold-Bears" handelte.
Und tatsächlich haben sie auch ziemlich genau so geschmeckt wie in Deutschland.
Der Unterschied, vielleicht hier nicht so optimal zu erkennen, war die Farbe. Künstliche Farbstoffe all over. In Deutschland verwendet Haribo keine künstlichen Farbstoffe.
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